S

Saum

Generelle Bezeichnung für Dachränder

Schneelast

Für die Bemessung der Balken ermittelt der Zimmermann zuerst die Lasten, die auf das Dach wirken. Die größte Last ist die Schneelast, die mit 200kg/m2; angenommen wird. Die Schneelast kann jedoch bis zu 650 kg/m2; betragen und in höheren Lagen wird sogar eine effektive Schneelast bis zu 1.200 kg/m2; erreicht. Ab einer Dachneigung von 30 nimmt die Dachbelastung wieder ab.

Seit 2006 gelten die neuen Schneelastnormen!

Schutzlage

Zum Schutz der Isolierung müssen gegen mechanische Beschädigungen unter dünnschichtigen Begrünungen Schutzvliese mit mindestens 300 g/m2;, unter Intensivbegrünungen spatenfeste Schutzlagen aus Gummigranulat oder Vlies mit mindestens 800 g/m2; verlegt werden.

Schutzschicht

Schicht aus Baustoffen zum dauernden Schutz der Abdichtung vor mechanischen und thermischen Beanspruchungen.

Schweissbahn

Bitumenbahn mit einer Dicke von 4-5 mm, im Schweißverfahren verlegt.

Selbstabholung

Selbstabholer erhalten die bestellte Ware gegen einen kleinen Zustellbetrag zugestellt oder können sich mit unserem Pritschenwagen* die bestellten Waren selbst zustellen (* wenn frei!)

Selbstklebepappen

Selbstklebepappen werden inzwischen von allen namhaften Herstellern produziert. Mittels Abziehfolie werden diese Produkte im "Kaltklebeverfahren" aufgebracht. (z. B. bei Warmdächern), oder aber immer mehr als 1. Lage unter Hartdeckungen (die die Mindestdachneigung unterschreiten)
Damit kann ein Aufbringen der Pappe mittels Flämmer vermieden werden.

Sicherheits- und Gesundheitsplan

Zusammenstellung aller Gefahren für die Sicherheit der Arbeiter bei der Bauausführung. Es beschreibt die Massnahmen sowie die Koordination der Sicherheitsmassnahmen unter Berücksichtigung des Baufortschrittes (SIGE-Plan, Terminplankoordinierung, Handwerkerkoordinierung)

Spenglerarbeiten

Wenn das Dach vom Zimmermeister entsprechend vorbereitet wurde, beginnt der Spengler mit seiner wichtigen Arbeit. Folgende Teile des Daches werden mit Blech vor Witterung geschützt:
Traufe, Ortgang, Kamin, Dachdurchdringungen, Dachflächenfenster, Lichtkuppeln, Gaupen, Gesimse, Mauern (Attika) usw.
Ferner werden auch Firstentlüftungen mit Flugschneesicherung, Dachrinnen und Regenfallrohre, Blitzschutz, Schneefang, Trittstufen sowie komplette Blechdächer und hinterlüftete Fassaden vom Spengler montiert.
Die nicht korridierenden Materialien, wie beschichtetes Aluminium, Kupfer, Titanzink und verzinnter Edelstahl haben sich, da vollkommen wartungsfrei, bestens bewährt. Auch pulverbeschichtete Stahlbleche werden im Dachbereich immer mehr eingesetzt.

Substrat

Die Substratdicke ist abhängig von der gewünschten Vegetationsform.

Intensivbegrünung:
Rasen + Kleinsträucher ab 25 cm
Sträucher ab 50 cm
Kleinbäume ab 80 cm
Extensivbegrünung 7-10 cm

Auf allen Flächen ohne Bodenanschluss (auch Tiefgaragen) sind ausschließlich geprüfte Dachsubstrate zu verwenden, da maximale Wasserspeicherung mit Mindest-Luftvolumen (Gefahr der Verwässerung) kombiniert werden muss. Die Richtlinien für Flachdächer sind in jedem Fall zu berücksichtigen.

Schneeschutz

Welcher Schneeschutz ist anzubringen?

Grundsätzlich empfehlen wir einen Schneeschutz auf der gesamten Dachfläche, da Schnee immer von oben zu Rutschen beginnt. Daher ist ein Schneeschutz in der Traufe auch in Regionen mit geringer Schneelast zu empfehlen.

Schneefanggitter sollten nur in Verbindung mit flächigem Schneeschutz angebracht werden. Am besten eigenen sich Schneestoppsteine als Schneeschutz in der Fläche.

Bis zu einer Schneeregellast von 2,55 KN/m können auich Schneefanghaken aus Metall verwendet werden. Darüber hinaus nicht, da die Schneefanghaken einen punktförmigen Auflagedruck erzeugen und es in diesem Bereich zu Brüchen kommen kann.

Die Anzahl der Schneestoppsteine / Haken ist abhängig von der Regelschneelast und der Dachneigung.

In Osttirol werden Durchschnittlich 2,5 - 3 Stk Schneenasen auf dem m gerechnet!